Der Legende nach haben die Jünger Jesu, als sie das Grab Mariens öffneten, darin nicht den Leichnam, sondern Rosenblüten und Kräuter gefunden. Daraus entwickelte sich der Brauch, Kräuter an Mariä Himmelfahrt zu weihen. Aus den Kräutern bereitete man bei Krankheiten einen Tee, falls ein Vieh krank wurde, wurden geweihte Kräuter ins Futter gegeben, bei Unwetter warf man Kräuter ins offene Feuer, um sich zu schützen. Den Brauch gibt es etwa seit dem 10. Jahrhundert.
Rosmarin für Mut, Pfefferminze für die Liebe, Salbei für Wohlstand und Erfolg: eigentlich kann jedes Kraut in den Strauß gebunden werden, das man findet oder im Garten hat. Wie viele Kräuter in einen Kräuterbuschen müssen, schwankt von Region zu Region. Meist handelt es sich um eine symbolträchtige Zahl, etwa sieben - für die Schöpfungstage. Zu den sieben Hauptkräutern zählen Wermut, Kamille, Johanneskraut, Salbei, Königskerze, Spitzwegerich und Arnika. Oder die Anzahl der Kräuter besteht aus einer durch drei teilbare Zahl als Symbol für die Dreifaltigkeit.
Marienverehrung und Kräuterweihe
Gebetsmeinung September
Für die Sorge um Wasser
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