Herbst: Ausklang und Neubeginn

Liebe Gläubige! Liebe Freunde!

Mit dem Herbst haben wir verschiedene Tätigkeiten wieder beginnen dürfen, während die Natur sich der Winterruhe allmählich nähert. Die Felder schenken uns jetzt den erhofften Ertrag nach einem langen Arbeitsjahr in der Landwirtschaft. Wir können in den Abläufen der Natur die Hand Gottes erkennen, welche Zeiten und Rhythmen ordnet. Und wir erfahren die Vorsehung Gottes, die uns Nahrung und Freude schenkt. Wenn sich die Jahreszeit dem Winterschlaf zuneigt, so wissen wir aus der Erfahrung, dass sie wieder aufwachen wird, sobald die Sonne neu zu steigen beginnt. Auch im Glaubensleben kann es manchmal Phasen geben, wo wir uns schwerer tun, wo das Gebet mühsam wird, wo die Hoffnung Gegenwind erfährt. Manchmal kann es dann gut sein, dies zuzulassen und auf den Neuaufbruch zu warten, der sicher kommen wird. In Geduld und im Vertrauen auf Gott uns zu üben, das ist keine schlechte Haltung.

Und manchmal wird es gut sein zu prüfen, ob vielleicht in unserer Seele etwas umzustellen ist: eine gute Beichte ablegen, das Gebetsleben neu ordnen, verdorrte Äste aus unserem Leben abnehmen. Herbst und Winter können auch dafür ein Symbol sein, damit ein neuer Frühling zur gegebenen Zeit auch in unserer Seele wieder aufbrechen kann.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen

Don Paolo Crescini

Gebetsmeinung Oktober

gebet2Dieter Schutz pixelio.de

Gebetsmeinung für die Ausbreitung des Gottesreiches

Um missionarische Jünger
Beten wir, dass alle Getauften für das Evangelium eintreten, bereit für die Sendung eines Lebens, das die Freude an der frohen Botschaft bezeugt.